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6/28/2018

Ausstellung, Max Ernst- Museum, Brühl im Rahmen des Max Ernst Stipendiums, April 2018

Red dots make me feel alive






























Vorfrühling, Im Rosa rollen und nichts entscheiden
104 x 72 cm



























Samen
104 x 72 cm






























Grünflächen Ende Februar
104 x 72 cm






Ausstellung, Max Ernst- Museum, Brühl im Rahmen des Max Ernst Stipendiums, April 2018

82110

Passengers

Diese Serie zeigt eine Auswahl von Tonskulpturen die miteinander interagieren. Sie verteilen sich im Haus auf der Suche nach einer Wasserquelle. Mal begegnen sie sich schüchtern/ isoliert, mal kommen sie sich näher. Sie ergänzen sich gegenseitig, die Bedeutung des Einzelnen wird erst im Gegenüber, oder in der Gruppe erkennbar.

Das Sein im Zwischenraum, spiegelt auch die Bemalung der Passagiere wieder. Als wären sie an manchen Stellen zusammengestoßen, gleicht die punktuelle Färbung einer Markierung. Der Rest ihres Körpers bleibt im sandigen Rohzustand. Durch diesen Zusammenstoß wurde eine punktuelle Bewässerung möglich, eine Klärung, wobei der Rest des Körpers noch in der Anonymität verharrt und auf Wasser wartet.












Ausstellung, Max Ernst- Museum, Brühl im Rahmen des Max Ernst Stipendiums, April 2018

82110

Blaue Bilder


Die Malereien sind in Germering in einem Abrisshaus entstanden. Die Bilder zeigen die Auseinandersetzung mit dem Thema Zwischenraum in Bezug auf den Zustand des Hauses und der künstlerischen Arbeit darin. Der Verfall, sowie der baldige Abriss des Hauses wurden unterbrochen durch den Einzug dreier Künstler. Rückstände und Fundstücke einer unbekannten Zeit wurden in die Arbeit intergriert und somit konserviert, und dem Haus für kurze Zeit eine neue Bedeutung zugesprochen.

Das Dazwischen steht außerdem für den unklaren Raum zwischen Stadt und Land, Reizflut und Einsamkeit, Kommunikation und Stille, zwischen Luft und Wasser, fast schwebend, fast schwimmend- doch nie vollständig in einem Zustand verankert.

„82110“ ist die Postleitzahl des Ortes Germering.






























Afloat
127 x 102 cm
Öl- und Aquarell auf Leinwand































Low moon down the yellow road
95 x 82 cm
Öl- und Aquarell auf Leinwand









Aquaplatten
115 x 95 cm
Öl- und Aquarell auf Leinwand





6/26/2018

Ausstellung, Max Ernst- Museum, Brühl im Rahmen des Max Ernst Stipendiums, April 2018

Diese neun Texte beschreiben die Wahrnehmung der Umgebung aus unterschiedlichen Perspektiven. Es wechselt sich der Wunsch nach Hinwendung zur Natur und die damit verbundene Aufhebung der Grenzen der Wahrnehmung ab, mit rationalen Beschreibungen von Gegebenheiten. Der radikale Wechsel zwischen zwei Bewusstseinsebenen ist charakteristisch. So entsteht auf der einen Seite ein Gefühl von Realitätsflucht durch unbegrenzte Assoziationsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite steht der Rücktritt in die Gegenwärtigkeit welcher eine direkte, momentbezogene Ausdrucksweise mitsichbringt die keine Verzerrung der Realität zuläßt.

Die Titel der Texte, bestehen aus Zeichnungen um die Gewichtung von Bild und Text auszugleichen.

2018
21,0 x 27, 9 cm
Text & Kohle auf Papier





Ausstellung im Max Ernst- Museum im Rahmen des Max Ernst- Stipendiums

Februar - April


Die Zeichnungen zeigen Ausschnitte aus Erlebtem. Gezeigt wird der optisch-haptische Fokus des Moments, die Materialität von Organischem. Die Zeichnungen wirken wie Abdrücke, wie zurückgebliebene Spuren von Momenten und ergeben nebeneinander eine bruchstückhafte, vorsichtig erzählte Geschichte die zwischen distanzierter Weitsicht und in sich geschlossener Intimität schwankt.

2018
32 x 24 cm
Kohle auf Papier














6/25/2018

Ausstellung im Max Ernst- Museum im Rahmen des Max Ernst- Stipendiums

Winterbilder
2015 / 2017


Lina Augustin erzeugt durch den Akt des Einfrierens von Momenten Kontemplation, 
die im Hineinstürzen nicht auffindbar war, wodurch eine unbegrenzte Betrachtung ermöglicht wird ( Tiefenschärfe = Ordnung ). 

Durch dieses nachträglich erzeugte Ausatmen erhalten erlebte Momente ihre Würde zurück, ihre Komplexität wird anerkannt und ein tieferes Verständnis kann entstehen.


Öl-& Aquarell auf Papier


   


Tauben vor meinen Augen, 2015
63 x 52 cm






























Nachtlücken, 2015
48 x 65 cm





Truurig, 2015
50 x 40 cm










Schöne, einsame Kraftwerke, 2017
63 x 52 cm







Blaue Nieren, 2017
83 x 62 cm



























No key, no pressure, 2017
83 x 62 cm



























Zögern üben, 2017
83 x 62 cm



























Düsseldorf, Ararat, 2017
63 x 52 cm




























Don’t loose your beat, its just the night, 2017
83 x 62 cm




























Treffen am Tag, 2017
83 x 62 cm






Neben seinem Rücken
werden keine Steine zu Heu,
2017
83 x 62 cm




























Tau, 2017
83 x 62 cm


















4/26/2018

Wenn ich meinen Baum herzeige
und meine schnellen Füße
Dann sind die Straßen draußen
sie lösen sich auf und werden zum Feld
die Häuser ziehen sich in ihre Berge zurück
werden zu Geröll
Stückchen
zu Staub
Rythmusgeräte an jedem meiner vorsichtigen
doch losgelösten Fingerenden
Das helle Grau der Straßen
nach dem Schnee
macht uns still für Neues
macht uns laut für Nichts

4/22/2018

Falter, Februar 2018

Falter

deine Augen 
strichgeteilte Falter
unter Fellhügeln die ihnen den Lärm vorenthalten
beige und staubig
sie warten noch bis sie fliegen

jeden Tag treffen wir Leute
beim Kaffee kaufen
in den langen Gängen
in der Kantine.

mein Körper
gezeichnet mit einer winzigen Feder
Treffen wir uns an der Treppe
mit vielen Jahren im Ärmel
ohne einen einzigen Tag zwischen den Lippen